Personalausweis wird ab 7. Februar teurer: Gebühren steigen für beide Altersgruppen

Personalausweis wird ab 7. Februar teurer: Gebühren steigen für beide Altersgruppen
Personalausweis wird ab 7. Februar teurer: Gebühren steigen für beide Altersgruppen

Seit Samstag, 7. Februar, gelten höhere Verwaltungsgebühren für die Ausstellung von Personalausweisen. Das Bundesinnenministerium setzte eine entsprechende Verordnung in Kraft, die zuvor vom Bundesrat gebilligt wurde. Antragstellerinnen und Antragsteller zahlen künftig deutlich mehr als bisher.

Was genau ändert sich

Für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben, steigt die Gebühr von 37 Euro auf 46 Euro. Für Antragstellende, die das 24. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhöht sich der Betrag von 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um rund 24 Prozent beziehungsweise rund 21 Prozent.

Begründung der Behörden

Das Bundesinnenministerium nennt mehrere Gründe für die Anpassung. Produktionskosten für die physischen Ausweise seien gestiegen, zudem entstünden höhere Aufwendungen für die Verwaltungsarbeit. Weiterhin würden neue Sicherheitsstandards berücksichtigt und der Ausbau digitaler Prozesse zusätzliche Kosten verursachen. Die Gebührenerhöhung wurde formal durch eine Verordnung geregelt und vom Bundesrat zugestimmt.

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